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Am 28. September 2015 erschienen:

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Der Käsesturm
von Andreas Tietjen
1. Auflage September 2015 bei Der Kleine Buch Verlag, Karlsruhe.
214 Seiten Paperback
Preis 13,90 €
ISBN 978-3-7650-9112-4


Ebook:
8,49 €
ISBN 978-3-7650-2134-3
Über den Roman »Der Käsesturm«
Immer in den früher Morgenstunden trifft eine elegant gekleidete Gesellschaft aus verschrobenen Persönlichkeiten in den Hallen des Hamburger Großmarkts zusammen. Hier entfliehen sie der Realität, indem sie inmitten des hektischen Marktbetriebs und bei kulinarischen Köstlichkeiten eine Selbstdarstellung üben, die mit ihrer realen Existenz nichts gemein hat.
Zufälle bestimmen das Leben des arbeitslosen Astronomen Peter Loetsch. Durch Zufall ist er Schriftsteller geworden, zufällig ist sein erster Roman für kurze Zeit zum Bestseller avanciert und das zufällige Zusammentreffen mit seinem ehemaligen Kommilitonen Ferdinand Rauterberg hat ihm den Zugang zur Manege der eitlen Lebenskünstler um den Käsehändler und Affineur Maximilian Sturm ermöglicht. Einzig Sohn Dennis mit seinen ständigen Eskapaden entlässt den Protagonisten nie ganz aus der Wirklichkeit.
»Der Käsesturm« Prolog:
So nehmen wir denn Abschied von einem Freund, den wir nur kurze Zeit kannten, der aber unser Leben verändert hat wie wohl kaum ein anderer. An diesem eisigkalten Januartag wird im Beisein unzähliger Freunde, Bekannter und Schaulustiger die übergroße, Pink-Paisley-lackierte Holzkiste für alle Ewigkeit im Erdreich des Hamburger Friedhofs Ohlsdorf versenkt.
»Asche zu Asche, Staub zu Staub«, predigt der Pfarrer pathetisch.
»Schnee zu Schnee«, ergänze ich gedankenverloren.
Unangemessenes Gekicher ertönt von weiter vorne.
»Was hat er gesagt?«, von schräg hinten.
»‚Schnee zu Schnee’ hat er gesagt!«
Unterdrücktes Gelächter breitet sich in den Reihen der Trauergäste aus und vermischt sich mit dem Schluchzen der engsten Verehrer des Maître.
»Was machen wir nun?«, raune ich Ferdinand zu, meinem einzig verbliebenen Freund.
»Wir werden uns noch einmal auf Kosten des dicken Käsehändlers besaufen und das war´s dann«, erwidert die hagere Gestalt in ihrem typischen meckernden Tenor. »Machen wir uns nichts vor, die fetten Jahre sind vorbei. Wir sind heimatlos geworden, so wie wir einst heimatlos waren. Es ist aus und vorbei. Komm, lass uns vorgehen ins Café, damit wir noch einen Sitzplatz kriegen!«



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Nje-Nje, das Mädchen aus Myanmar
Auf meinen vielen Reisen lerne ich immer wieder Menschen kennen, deren Schicksal mich berührt. Oft bin ich voller Bewunderung darüber, mit welcher Duldsamkeit und Würde sie Ihr Dasein ertragen. Sie streben nach Verbesserung ihrer Lebensumstände ohne dabei die Achtung und Rücksichtnahme auf ihre Kultur, ihre Mitmenschen und ihre Umwelt aus den Augen zu verlieren.
Eine Begegnung mit minderjährigen Souvenirverkäufern an der Anlegestelle der altersschwachen Holzfähre nach Indein am Ayeyarwaddy Fluss in Myanmar inspirierte mich zu dieser Geschichte. Sie ist dem damals achtjährigen Mädchen Nje-Nje gewidmet. Mit ihrer Intelligenz, Begabung, ihrem Fleiß und ihrer Sensibilität hätte sie in Europa die Chance auf eine glänzende Schul- und Berufsausbildung gehabt; in ihrer Heimat war ihr dies als Kind bettelarmer Bauern nicht vergönnt.
Willkommen auf meiner Homepage!

Hier erfahren Sie mehr über mich, meine Bücher und über alle möglichen Dinge, die im Zusammenhang damit stehen.
Sie können einen ersten Eindruck von meiner Arbeit gewinnen und sich in den Leseproben davon überzeugen, ob Ihnen meine Geschichten gefallen. Wenn es Neuigkeiten oder Ergänzungen gibt, dann werde ich Sie auf dieser Seite darüber informieren.

All meine Bücher sind über den regulären Buchhandel und über alle bedeutenden Internet-Buchhändler, (z.B. Amazon.de und Buch.de) zu beziehen. Auch die Ebook-Versionen können Sie überall dort kaufen, wo sie gewöhnlich Ihre Ebooks downloaden.
Wenn Sie gerne Bücher von mir signiert bekommen möchten, schicken Sie mir bitte eine Email mit Ihren Wünschen. Ich werde Ihnen das oder die Bücher schnellstmöglich und versandkostenfrei* zusenden.

Meine beiden Romane
"Tod am Mekong" und "Roberts Restaurant" sind am 22. Januar 2015 in Neuauflage erschienen. Die Erstauflagen waren indessen bereits 8-10 Jahre alt, und heutzutage lassen sich Bücher erheblich preisgünstiger herstellen und vertreiben. Diese Entwicklung wollte ich gerne nutzen, um diese interessierten Lesern preiswerter als bisher anbieten zu können. Die Neuerungen betreffen sowohl die Print- als auch die Ebook-Ausgaben.
Tod am Mekong, 228 Seiten Paperback
ISBN 978-3-7347-5784-6, Preis 8,99 €
Ebook: ISBN 9783738674477, Preis 4,99 €
Roberts Restaurant, 224 Seiten Paperback
ISBN 978-3-7347-5783-9, Preis 8,99 €
Ebook: ISBN 9783738674354, Preis 4,99 €

Im letzten Jahr ist nun endlich mein vierter Roman erschienen. Der Titel des Buches:
„Der Käsesturm”. Klingt schräg, die Geschichte ist es auch! Seien Sie also neugierig und vor allem: Kaufe Sie das Buch! ;-)
* Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands, sonst zuzüglich 3,00 € Porto.




Am 9. März 2016 erschienen:


Und weiter geht es mit einem neuen Thailand-Krimi: „Bangkok Oneway“:
Am ersten Abend ihrer gemeinsamen Thailand-Rundreise verschwindet Dagmars Ehemann Heinz. Zusammen mit der pragmatischen Reiseleiterin Ute macht sie sich auf die Suche nach ihm. Träge ermittelnde Beamte, die Sorge über eine ungewisse Zukunft, die sich entwickelnde Freundschaft mit Ute sowie die Bekanntschaft mit der diebischen Hermine sind einige der Besonderheiten einer Reise, die so ganz anders als geplant verläuft. Eine übel zugerichtete Leiche und ein an der Grenze zu Malaysia festgenommener Deutscher machen den Kriminalbeamten zu schaffen. Wer ist wer und was war an diesem ersten Abend wirklich geschehen?
Ein Roman, der mehr ist als ein herkömmlicher Krimi: spannend, menschlich, vertraut, lustig.
Am 09.03.2016 ist die Printausgabe erschienen, das Ebook war bereits ein paar Tage vorher im Handel erhältlich, und zwar als epub (ISBN: 978-3-9577-7066-0) und auch als Mobi (ISBN: 978-3-9577-7067-7).


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Bangkok Oneway
von Andreas Tietjen
1. Auflage März 2016 bei
Begedia Verlag, Mülheim an der Ruhr.
280 Seiten Paperback
Preis 15,90 €
ISBN 978-3-9577-7068-4
Ebook 5,99
ISBN: 978-3-9577-7066-0 (epub)
ISBN: 978-3-9577-7067-7 (Mobi)

»Bangkok Oneway« Prolog:
Die Abendsonne tauchte die weite Flussebene in goldgelbes Flimmer-licht. Die Tageshitze wich der umhüllenden Wärme der dunklen Hälfte des Tagesverlaufs. Geräusche und Gerüche nahmen an Intensität zu, Mensch und Tier bereiteten sich auf die erholsamen Nachtstunden vor, die kraftspendende Rast für alle tagaktiven Lebewesen.
Der kleine Thon, jüngster Sohn des armen Bauernpaares Aran und Sit-tichai aus dem Dorf Yang Than im Distrikt Krok Phra, machte sich, wie jeden Abend um diese Zeit, auf den Weg zum Flussufer. Er begleitete seinen Freund Tao zu seinem täglichen Bad im seichten Wasser der Sandbank, die sich in der Biegung des Chao Phraya Flusses gebildet hatte. Tao war ein Wasserbüffel. Er war nicht nur Thons Freund, son-dern auch treuer Begleiter und eines der wichtigsten Mitglieder der Fa-milie. Der zwölfjährige Junge war mit dem starken Arbeitstier aufge-wachsen. So lange, bis er im Alter von fünf Jahren täglich zur Schule ging, hatte er die meiste Zeit des Tages in seiner Nähe verbracht. Die beiden ungleichen Freunde verstanden sich wortlos und einer konnte sich auf den anderen verlassen. Den kleinen Abhang der Uferböschung pflegte Tao im Laufschritt zu nehmen. Erstens freute er sich auf das erfrischende Wasser und zweitens zog ihn sein stattliches Gewicht vo-ran. An diesem Tag jedoch stemmte sich Tao mit aller Kraft gegen den unter seinen Hufen rutschenden Sand. Unten am Ufer angekommen, suchte er nervös den Rückweg, der ihm jedoch von Thon abgeschnitten wurde. Der Junge war überrascht und verwundert über das Verhalten des Büffels.
»Tao pai loei!«, rief er, »lauf schon, Tao!«
Doch das Tier reagierte ängstlich und unruhig, so als ob es eine Gefahr witterte.
»Was ist los, mein Grauer?«, fragte der Junge. »Wovor hast du Angst? Da ist doch gar nichts!«
Suchend ließ er seinen Blick über den Fluss schweifen.
»Siehst du? Gar nichts ist auf dem Wasser, nicht einmal eines dieser lärmenden Schnellboote.«
Tao drehte und wendete sich nervös, schließlich erklomm er die Uferböschung und lief fluchtartig in Richtung Zuhause.
»Dieser Sturkopf, was hat er nur?«, schimpfte Thon und blickte dem Dickhäuter hinterher. Er warf noch einen prüfenden Blick über den Fluss, bevor er sich aufmachte, dem Büffel zu folgen. Er schüttelte den Kopf – doch da, was war das? Zwischen dem Treibholz, das am oberen Ende der Sandbank angeschwemmt worden war, tauchte ein heller Fleck auf und ab. Es war wie ein Zuwinken. Was immer es war, es war klein, aber es stach intensiv aus seiner Umgebung hervor. Der Junge fixierte es mit seinen Blicken und beobachtete es eine Weile. Er verfolgte sein periodisches Auf- und Abtauchen. Neugierig ging er hinunter zur Sandbank. Er durchwatete das seichte Wasser und stampfte durch den feuchten Sand. Je näher er dem unbekannten Etwas kam, desto weniger konnte er etwas mit den Konturen anfangen. War es ein Tongefäß? Eine Schachtel oder Dose? Nein, jetzt sah es aus wie ein Tier. Vielleicht ein Kanister? Thon erschrak. Einen Meter nur von ihm entfernt ragte ein Fuß aus dem lehmigen Wasser des großen Flusses. Durch die Wellen eines vorbeiziehenden Frachtschiffes aufgetrieben, folgte ein zweiter Fuß, dann die schwachen Konturen eines menschlichen Körpers. Auf und ab, da und wieder verborgen im dunklen Nass. Der Junge erschauderte. Er konnte sich kaum lösen von dem furchtbaren Anblick.
»Paw, Mae! – Vater, Mutter!«, schrie er und rannte auf kürzestem Wege nach Hause.
»Was ist los mit dir?«, rief eine Nachbarin. »Hast du den Verstand verloren?«
»Im Fluss, bei der Sandbank, Füße ...«, stammelte Thon, als ihn seine Großmutter auffing.
»Im Fluss liegt ein Toter, ein Farang.«
Eine Stange Zigaretten kostet zur Zeit ca. 50,00 €. Für nicht einmal 30,00 € im Monat können Sie einem Kind eine Schulausbildung kaufen.

Ganz einfach - mit Plan!

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